Freitag, 1. Juli 2022

Der Kommentar eines Lesers zum heurigen Bootsurlaub auf Brandenburgischen Gewässern!

 Der Kommentar eines Lesers zum heurigen Bootsurlaub auf Brandenburgischen Gewässern!


Seit Sonntag sind wir wieder glücklich zu Hause angekommen. Für meine Frau und mich waren es wirklich sehr erholsame Tage und auch das Wetter hat, bis auf einen Regentag mitgespielt.


 


Wie ich Ihnen schon am Telefon gesagt habe, ging unser Törn ab Neuruppin nach Oranienburg und dann weiter auf der Havel über Berlin, Werder, Ketzin bis nach


Bollmannsruh am Ende des Beetzsee’s . Dort hatte meine Frau ein Klassentreffen


(40 Jahre) der Martin-Luther-Universität Halle/Saale. Dieses Klassentreffen ging über drei Tage und so machte ich mich in aller Ruhe wieder zurück bis Ketzin. Dorthin wurde meine Frau dann von einer Freundin mit dem PKW gebracht. Nach einer Über-nachtung in Ketzin sind wir dann dem „langen Jammer“ über den Havelkanal gefolgt


(mit einer Übernachtung bei den Wasserfreunden Brieselang) bis in den Schlosshafen von Oranienburg. Ankunft dort war letzte Woche am Mittwoch. Am Donnerstag sind wir dann noch ein wenig über die Oder-Havel-Wasserstraße „geschippert“ und dann zur Schleuse Pinnow. Die Schleuse Pinnow arbeitet dieses Jahr über nur am Montag um 08.00 Uhr und am Freitag um 11.00 Uhr.  An der Schleuse angekommen lagen wir auf Platz 3 und konnten somit sicher sein, geschleust zu werden. Alle Boote, die keinen Platz in der Schleuse finden, müssen bis zum nächsten Termin warten. So gab es am Freitag um 11.00 Uhr sehr viele dumme Gesichter.


 


Sehr aufgefallen ist mir unterwegs, dass die Anzahl der „Vollidioten“ auf dem Wasser


sehr stark zugenommen hat und jede Art von Rücksicht nicht mehr vorhanden ist. In einem Falle kreuzte ein Rennboot mit 150 PS Mercuri ca. 10 m vor unserem Bug unseren Kurs und der Wellenschlag ging über unsere Bugterasse hinweg. Mein Frau


hat es kommen sehen und den Vorfall per Handy-Video aufgezeichnet. Die Kennzeichung des Bootes ist deutlich auf dem Video zu erkennen und auch der Wellenschlag über die Terasse. Ich habe alles an die WaPo Brandenburg per Mail


weitergeleitet.


 


Was die Hafenkosten angeht mußte ich feststellen, dass sich in vielen Fällen die Gebühren gegenüber 2021 verdoppelt haben. Besonders in Berlin und Potsdam.


In Potsdam zahlten wir für das Abpumpen Euro 50,-- (!) und für die Übernachtung


Knappe Euro 40,--. Die anderen Häfen lagen alle im Bereich von 15,-- bis 18 Euro.


Nur die Wasserfreunde Brieselang nehmen für die Übernachtung im Hafen nur


Euro 10,-- und für 100 l Wasser 50 Cent und für den Strom 50 Cent/kWh. Den Sports-freunden habe ich aber dann noch vor der Weiterfahrt einen kurzen Dankesbrief ge-schrieben und Euro 50,-- für die Vereinskasse beigelegt.


 


Es könnte aber sein, das ich Sie noch um Ihren Beistand bitten muß. Meine Frau


hat durchblicken lassen, dass dieses wohl unsere letzte Fahrt war. Sie ist äußerst sparsam und hat sich über die Preise sehr geärgert. So haben wir z. B. in Brandenburg/Havel für Super-Benzin 2,99 Euro für den Liter zahlen dürfen.


 


Vielleicht können wir es so drehen, dass Sie mich gegen Ende des Jahres anrufen und sie im Verlauf des Gespräches meiner Frau von der Schönheit des Zeutheners Reviers




Dienstag, 14. Juni 2022

Unser Törn von Zeuthen zum Scharmützelsee und zurück

 
Der Anleger am Waldhotel am Streganzer See ©  Rüdiger Steinacher


Unser Törn von Zeuthen zum Scharmützelsee und zurück




Die Anreise per ICE über Südkreuz und S-Bahn 46 war problemlos. Von der Station Zeuthen kann man in Fahrtrichtung zu einer Bahnschranke gelangen und von dort über die Ahornallee zur Dorfaue, dann ist es nicht mehr weit bis Kuhnle.


Die Bootsübernahme war vollkommen unbürokratisch und war in Minuten erledigt. Besonders der Basisleiter war sehr freundlich und hilfsbereit und übergab uns auch noch eine 5. Leine für die Mittelklampe. Lediglich das Bett in der Heckkabine wollte sich nicht zusammenschieben und arretieren lassen.

Nach dem Verstauen unseres Gepäcks hatten wir noch einen Besuch im nahen Griechenrestaurant „Olympia" genossen.


Am nächsten Tag Start um 9:00 zum Streganzer See und dort zum Waldhaushotel mit einem wunderbaren Anleger.

Die Schleuse „Neue Mühle“ war sehr einfach zu befahren, da der Keeper nichts gegen ein Fieren, nur über  die Mittelklampe, hatte.

Auch die zweite Schleuse „Prieroser Mühle“ war sehr einfach, dort gibt es schöne Stangen zum Leinenfieren und der Keeper spendiert sogar ein Bonbon.

Das Anlegen am Waldhotel ist für ein großes Boot wie unsere Callisto kein Problem, wenn man dies mit dem Achtersteven macht. Die Übernachtung kostet 19€, ein Abendessen und ein Frühstück am nächsten Morgen ist ein Erlebnis. Anmeldung notwendig!


Der nächste Tag führte uns über die Schleuse Kummersdorf. Nach Philadelphia, einer schönen ruhigen Anlegestelle mit wunderbaren Wanderwegen.


Am darauffolgenden Tag hatten wir das Ziel Wendisch Rietz, dazu war es notwendig die Schleuse und Brücke in Storkow zu passieren, es war aber starker Pfingstverkehr, so dass  einige Wartezeit entstand.

Leider gibt es an solchen Tagen auch „Krümelkacker“, die an den engsten Stellen lautstark verlangen, dass man rechts ranfahren soll, sie wollen überholen, was auch geschah , aber wenige Minuten später mussten sie doch an der Schleuse warten.

Wir hatten eine gemütliche Reisegeschwindigkeit und schonten mit unserer leichten Heckwelle die Ufer.

An der Schleuse Storkow ist Selbstbedienung angesagt, die blaue Anforderungssäule ist leicht erreichbar, sobald man den Hebel gedreht hat, quittiert ein blaues Blinklicht die Anforderung.

Bei Doppelgrün kann man dann einfahren und den Schleusenvorang starten, indem man den Hebel an der blauen Säule dreht, wenn alle festgemacht haben.

Hier kann es eng zugehen, aber dazu hat man Fender, trotzdem sind wieder „Krümelkacker“ im Einsatz, die die  Leinenführung bemängeln und der Meinung sind, dass Privatboote wichtiger sind als Charterboote, da diese bzw. deren Skipper ja nicht auf das Boot aufpassen.

In Wendisch Rietz ist auch wieder Selbstbedienung angesagt, aber man kann nach der Schleusenschließung gut im Anlegebereich übernachten. Der Ort ist gut, EDEKA, Messingkrug und Eddys am Kanal, versorgen sie bestens.

Weiter zum Scharmützelsee und dort am Westufer das Cafe Dorsch besuchen.


Der nächste Tag führte uns nach Blossin zur Fischerhütte, einem wunderbaren Hafen mit bestem Service.


Der nächste Tag führte uns zum Fährhaus am Dolgensee mit besten Anlegemöglichkeiten am Wiesenufer. Das Restaurant Fährhaus ist auch empfehlenswert


Der letzte Tag war die Rückfahrt nach Zeuthen und dort das Abschiedsdinner im Olympia.


Fazit: Ein herrliches Revier mit vielen Möglichkeiten, jeder sollte sich an der schönen Landschaft Erfreuen, und niemand sollten Anderen vorschreiben, was sie zu Tun haben, auch nicht die Privatbootskipper!!!!

Der Anleger am Waldhaus ist kostenpflichtig und muss vorher reserviert werden, Anmeldung an der Hotel Rezeption!

Die Schleuse in Wendisch Rietz ©  Rüdiger Steinacher








Das Boot vor uns war so ein gutgelaunter freundlicher "Skipper" © Rüdiger Steinacher
Anmerkung:
Die Storkower Gewässer sind eng un kurvenreich, da muss man die Geschwindigkeit anpassen um die Ufer nicht auszuwaschen, ein Überholen oder die Aufforderung sogar rechts ranfahren, grenzt da schon an Nötigung!
In den Schleusen wird die Leine so gelegt, dass sich das Boot möglichst nicht bewegen kann, kleine Berührungen muss aber jeder Skipper hinnehmen, sonst muss er allein schleusen!

Unsere Callisto © Rüdiger Steinacher

Der Anleger am Waldhaushotel, vorher reservieren © Rüdiger Steinacher

Der Rastplatz in Philiadelphia © Rüdiger Steinacher

Der Schleusenanleger in Windisch Retz © Rüdiger Steinacher

Der Anleger bei der Fischerhütte © Rüdiger Steinacher

Der Anleger beim Fährhaus © Rüdiger Steinacher

Die Marina von Kuhnle-Tours in Zeuthen © Rüdiger Steinacher

Regeln beim Überholen:

Der Anleger am Waldhaus © Rüdiger Steinacher

Das Hotel Waldhaus in Prieros ist wirklich eine schöne empfehlenswerte Location.
Preisbeispiele:
Abendessen für 4 Personen 166,80€
Frühstück für 2 Personen 30€
Liegeplatz am Steg 19€
Reservierung ist aber erforderlich


Alle Schleusungen nur mit der Springklampe erfolgt, ist einfacher!

Der IO beim Fieren der Leinen in der Schleuse Prieros © Rüdiger Steinacher

Der IO beim Fieren der Leinen in der Schleuse Storkow © Rüdiger Steinacher

Der Skipper auf der Callisto © B.B

Dinner am Oberdeck beim Anleger Philadelphia ist auch sehr schön © B.B


Frühstück am Oberdeck im Hafen der Fischerhütte ist auch sehr schön und vom IO lecker zubereitet © B.B

Der Skipper bei einer Erholungspause © B.B


So schießt der IO die Leinen auf © B.B
Anmerkung:
Technische Probleme gab es keine, nur in der Wartezone zur Schleuse von Storkow konnten wir die Maschine nicht mehr starten. Nach mehrfachen Gesprächen mit dem Technischen Service besuchte uns der Basisleiter und stellte einen Wackelkontakt am Kabelbaum fest, den er schnell beseitigte! Als Dank für den guten Service fiel er dann beim Verlassen des Bootes auch noch ins Wasser! Ein Mobiltelefon ist also unerlässlich!
Weitere allgemeine Infos zum Revier finden Sie auch hier:

Montag, 30. Mai 2022

Reiseführer, Wasserwanderführer für die Märkischen Gewässer

 Reiseführer, Wasserwanderführer  für die Märkischen Gewässer


BonBo Führer aber auch gut für Hausboote geeignet

https://bunbo.de/fileadmin/Dateiablage/PDF/Revierfuehrer_BunBo_Zernsdorf_kl.pdf


Gute Gewässerkarte  „Wasserkarte Oder-Spree-Dahme“

Anfordern bei: info@dahme-seenland.de


Hier finden Sie eine Planungskarte für das Revier: http://openseamap.org/index.php?id=openseamap&no_cache=1



(Karte verkleinern und Revier suchen, dann wieder vergrößern)


http://map.openseamap.org/


Samstag, 28. Mai 2022

Kuhnle-Tours Aquino 1190 Einweisung

 Kuhnle-Tours Aquino 1190 Einweisung


Die Aquino 1190 ist das ideale Hausboot für die Märkischen Gewässer im SO von Berlin.

Damit Sie schon ein Gefühl für das Boot bekommen, gucken Sie bitte das Video für die Einweisungsprozedur!, wir haben die besten Erfahrungen mit der Callisto von der Basis Zeuthen


https://youtu.be/4LH0b2Ptf3w

https://youtu.be/1n7vYsvkWWA

Unsere Callisto in der Basis Zeuthen © Rüdiger Steinacher









Die Beschreibung der Aquino 1190 von BOOTE

https://www.boote-magazin.de/ausruestung/leben-an-bord/test-aquino-1190-stahlboot-aus-deutschland/

Noch ein paar lustige Tips für Hausbootfahrer

https://youtu.be/dv5bxXD6gko




Unsere Callisto bei Dolgenbrodt © Rüdiger Steinacher

Anreisehinweis:
Wenn Sie mit der S46 vom Südkreuz kommen, in Fahrtrichtung weitergehen bis zur Bahnschranke. Dort die Bahn zum Forstweg überqueren und gerade bis zur Ahornalle weitergehen und dann in die Dorfaue abbiegen, in wenigen Minuten sind Sie dann bei Kuhnle!